Vonovia16,58 €+0,06%|LEG Immobilien48,06 €+4,43%|TAG Immobilien11,33 €+9,57%|Aroundtown1,44 €+5,80%|Patrizia6,31 €+0,16%|Hochtief371,00 €-0,80%|Immobilien Europa (ETF)27,00 €+1,71%|Rendite 10 J. (US)4,99 %-2,56%|Vonovia16,58 €+0,06%|LEG Immobilien48,06 €+4,43%|TAG Immobilien11,33 €+9,57%|Aroundtown1,44 €+5,80%|Patrizia6,31 €+0,16%|Hochtief371,00 €-0,80%|Immobilien Europa (ETF)27,00 €+1,71%|Rendite 10 J. (US)4,99 %-2,56%|Vonovia16,58 €+0,06%|LEG Immobilien48,06 €+4,43%|TAG Immobilien11,33 €+9,57%|Aroundtown1,44 €+5,80%|Patrizia6,31 €+0,16%|Hochtief371,00 €-0,80%|Immobilien Europa (ETF)27,00 €+1,71%|Rendite 10 J. (US)4,99 %-2,56%|Vonovia16,58 €+0,06%|LEG Immobilien48,06 €+4,43%|TAG Immobilien11,33 €+9,57%|Aroundtown1,44 €+5,80%|Patrizia6,31 €+0,16%|Hochtief371,00 €-0,80%|Immobilien Europa (ETF)27,00 €+1,71%|Rendite 10 J. (US)4,99 %-2,56%|
Wohnen · Heute
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GCP wird Hauptaktionär bei LEG Immobilien – Signal für den Wohnungsmarkt
Der luxemburgische Immobilienkonzern Grand City Properties (GCP) hat 20,04 % der Anteile an LEG Immobilien für über 700 Millionen Euro erworben, was ein Signal für den deutschen Wohnungsmarkt setzt. Der Fokus liegt auf Bestandsimmobilien, während der Neubau stagniert. Die Marktreaktionen sind positiv.
Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bleibt hoch, während Baukosten und Finanzierungsbedingungen den Neubau ausbremsen. Was das für Mieter, Käufer und Projektentwickler bedeutet.
Baugeld folgt nicht dem Leitzins, sondern den Renditen am Kapitalmarkt. Wie sich daraus eine belastbare Erwartung ableiten lässt — und welche Stellschrauben Käufer selbst haben.
Der Immobilieninvestmentmarkt in Deutschland zeigt im dritten Quartal 2026 eine stagnierende Entwicklung mit einem Transaktionsvolumen von 23,9 Milliarden Euro. Die steigenden Zinsen der Europäischen Zentralbank erhöhen die Finanzierungskosten und beeinflussen die Risikowahrnehmung der Investoren. Eine Jahresendrally ist nicht in Sicht, was die Unsicherheit für Marktteilnehmer verstärkt.
Die aktuellen Gerichtsurteile in Deutschland haben wesentliche Auswirkungen auf die Nebenkostenabrechnung. Mieter sollten ihre Abrechnungen kritisch prüfen, da nicht alle Kosten umlagefähig sind. Die Urteile verdeutlichen, dass unklare Bezeichnungen wie 'Hausstrom' nicht ausreichen, um Kosten rechtlich zu begründen.
25. Okt. 20267 Min.
Kalender
Immobilienkalender
Wichtige Termine für den Immobilienmarkt im Überblick
Nächste Termine
5. Nov. 2026
Mittel
Europace-Hauspreisindex (EPX)
Transaktionsbasierter Preisindex für Bestandshäuser, Neubau und Eigentumswohnungen.
Mittel
9. Nov. 2026
Mittel
Baupreisindex Wohngebäude
Kostenentwicklung im Neubau — maßgeblich für Projektkalkulationen und Modernisierungsbudgets.
Mittel
12. Nov. 2026
Hoch
EZB-Zinsentscheid
Leitzinsentscheidung des EZB-Rats — Richtungsgeber für Pfandbriefe und Baugeldkonditionen.
Hoch
12. Nov. 2026
Hoch
vdp-Immobilienpreisindex (Quartal)
Preisentwicklung aus real finanzierten Transaktionen der Pfandbriefbanken — Wohnen und Gewerbe.
Hoch
17. Nov. 2026
Hoch
Baugenehmigungen (Destatis)
Monatliche Zahl genehmigter Wohnungen — Frühindikator für das Neubauangebot in zwei bis drei Jahren.
Hoch
22. Nov. 2026
Mittel
Häuserpreisindex (Destatis)
Amtliche Preisentwicklung für Wohnimmobilien im Quartalsvergleich, getrennt nach Stadt und Land.
Mittel
Redaktion
Unabhängiger Immobilienjournalismus — mit Gesicht
Fachlich spezialisierte Reporter sorgen für Einordnung jenseits der Tagesmeldung — von Bauzinsen über Wohnungsmärkte bis Mietrecht.
Kompakte Einordnungen zu den Begriffen, die in unseren Artikeln regelmäßig auftauchen.
Welche Nebenkosten fallen beim Immobilienkauf an?
Neben dem Kaufpreis kommen Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie in vielen Fällen die Maklercourtage hinzu. Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 Prozent (Bayern, Sachsen) und 6,5 Prozent (unter anderem Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein). Notar und Grundbuchamt schlagen zusammen mit rund 1,5 bis 2 Prozent zu Buche. In Summe sollten Käufer je nach Bundesland etwa 7 bis 12 Prozent des Kaufpreises als Erwerbsnebenkosten einplanen — diese Beträge finanzieren Banken in der Regel nicht mit.
Wovon hängen die Bauzinsen ab?
Baugeld folgt nicht direkt dem EZB-Leitzins, sondern den Renditen langlaufender Staatsanleihen, insbesondere der zehnjährigen Bundesanleihe, und den daran gekoppelten Pfandbriefen. Steigt diese Rendite, ziehen die Konditionen für Immobilienkredite mit kurzem Nachlauf nach. Hinzu kommen individuelle Faktoren: Beleihungsauslauf, Eigenkapitalquote, Bonität, Objektart und die gewählte Zinsbindung. Ein Prozentpunkt mehr Zins verändert bei 400.000 Euro Darlehen die Monatsrate um rund 330 Euro.
Was sagt der Energieausweis über eine Immobilie aus?
Der Energieausweis weist den Energiebedarf oder -verbrauch eines Gebäudes aus und ordnet ihn einer Effizienzklasse von A+ bis H zu. Er ist bei Verkauf und Neuvermietung Pflicht und muss spätestens bei der Besichtigung unaufgefordert vorgelegt werden. Für Käufer ist er ein Kostenindikator: Objekte der Klassen G und H haben in den vergangenen Jahren spürbare Preisabschläge hingenommen, weil Sanierungsbedarf und laufende Heizkosten eingepreist werden.
Wie funktioniert die Mietpreisbremse?
In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt darf die Miete bei Neuvermietung höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Maßstab ist der örtliche Mietspiegel. Ausgenommen sind Neubauten, die ab Oktober 2014 erstmals genutzt wurden, sowie umfassend modernisierte Wohnungen; auch eine bereits zuvor zulässig höhere Vormiete darf weiterverlangt werden. Vermieter müssen unaufgefordert Auskunft geben, wenn sie sich auf eine Ausnahme berufen.
Was bedeutet Mietrendite — und was ist eine gute?
Die Bruttomietrendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Aussagekräftiger ist die Nettomietrendite: Sie zieht Erwerbsnebenkosten, nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklage ab. In den Top-7-Städten liegen Nettorenditen bei Wohnimmobilien häufig zwischen 2 und 3,5 Prozent, in B- und C-Lagen bei 4 bis 5,5 Prozent. Die höhere Rendite bezahlt man mit Leerstands- und Wertentwicklungsrisiko.
Wann lohnt sich Kaufen gegenüber Mieten?
Eine belastbare Faustregel ist der Kaufpreisfaktor: Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete. Werte bis etwa 25 gelten als moderat, in Metropolen liegt der Faktor häufig über 30. Entscheidend sind daneben die geplante Haltedauer — unter zehn Jahren zehren allein die Kaufnebenkosten den Vorteil meist auf —, die Zinsbindung, das Eigenkapital und der Sanierungsstand. Wer beruflich mobil bleiben muss, fährt mit Miete in der Regel besser.
“
Kaufe Land — es wird nicht mehr hergestellt.
Mark TwainSchriftsteller
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