Vonovia17,60 €-6,19%|LEG Immobilien45,94 €-5,55%|TAG Immobilien11,22 €-7,50%|Aroundtown1,78 €-6,12%|Patrizia6,79 €-3,14%|Hochtief378,60 €-15,26%|Immobilien Europa (ETF)27,68 €-2,60%|Rendite 10 J. (US)4,96 %+3,23%|Vonovia17,60 €-6,19%|LEG Immobilien45,94 €-5,55%|TAG Immobilien11,22 €-7,50%|Aroundtown1,78 €-6,12%|Patrizia6,79 €-3,14%|Hochtief378,60 €-15,26%|Immobilien Europa (ETF)27,68 €-2,60%|Rendite 10 J. (US)4,96 %+3,23%|Vonovia17,60 €-6,19%|LEG Immobilien45,94 €-5,55%|TAG Immobilien11,22 €-7,50%|Aroundtown1,78 €-6,12%|Patrizia6,79 €-3,14%|Hochtief378,60 €-15,26%|Immobilien Europa (ETF)27,68 €-2,60%|Rendite 10 J. (US)4,96 %+3,23%|Vonovia17,60 €-6,19%|LEG Immobilien45,94 €-5,55%|TAG Immobilien11,22 €-7,50%|Aroundtown1,78 €-6,12%|Patrizia6,79 €-3,14%|Hochtief378,60 €-15,26%|Immobilien Europa (ETF)27,68 €-2,60%|Rendite 10 J. (US)4,96 %+3,23%|
Finanzierung · Gestern
Exklusiv
Dynamik auf dem Immobilienmarkt: Preise und Finanzierung 2023
Der Immobilienmarkt in Deutschland zeigt 2023 eine Preissteigerung von 6,5 %. Besonders in Berlin und München sind die Preise stark gestiegen. Gleichzeitig haben die Zinsen für Baufinanzierungen zugenommen, was Käufer vor neue Herausforderungen stellt. Auch die Mietpreise steigen weiter. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen.
Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bleibt hoch, während Baukosten und Finanzierungsbedingungen den Neubau ausbremsen. Was das für Mieter, Käufer und Projektentwickler bedeutet.
Baugeld folgt nicht dem Leitzins, sondern den Renditen am Kapitalmarkt. Wie sich daraus eine belastbare Erwartung ableiten lässt — und welche Stellschrauben Käufer selbst haben.
Der Immobilienmarkt in Deutschland ist im Wandel. Ein aktuelles BGH-Urteil fordert Immobiliengesellschaften zur Prüfung ihrer Maklerverträge auf. Diese Verträge haben weitreichende finanzielle Konsequenzen. Zudem stehen Eigentümer vor Sanierungspflichten, die aus dem WEG resultieren. Die gestiegenen Zinsen für Immobilienfinanzierungen beeinflussen Kaufpreise und Finanzierungsentscheidungen.
Der deutsche Immobilienmarkt zeigt 2023 eine Korrektur der Preise nach einem Anstieg von 8,5 % im Jahr 2022. Mit steigenden Zinsen und veränderten Nachfragebedingungen müssen Käufer und Investoren ihre Strategien anpassen. Diese Analyse beleuchtet die Trends und deren Auswirkungen auf die Akteure.
11. Sep. 20264 Min.
Kalender
Immobilienkalender
Wichtige Termine für den Immobilienmarkt im Überblick
Nächste Termine
17. Sept. 2026
Hoch
Baugenehmigungen (Destatis)
Monatliche Zahl genehmigter Wohnungen — Frühindikator für das Neubauangebot in zwei bis drei Jahren.
Hoch
25. Sept. 2026
Mittel
ifo-Geschäftsklima Bauhauptgewerbe
Stimmungsindikator der Bauunternehmen zu Auftragslage, Stornierungen und Erwartungen.
Mittel
1. Okt. 2026
Hoch
EZB-Zinsentscheid
Leitzinsentscheidung des EZB-Rats — Richtungsgeber für Pfandbriefe und Baugeldkonditionen.
Hoch
5. Okt. 2026
Mittel
Europace-Hauspreisindex (EPX)
Transaktionsbasierter Preisindex für Bestandshäuser, Neubau und Eigentumswohnungen.
Mittel
9. Nov. 2026
Mittel
Baupreisindex Wohngebäude
Kostenentwicklung im Neubau — maßgeblich für Projektkalkulationen und Modernisierungsbudgets.
Mittel
12. Nov. 2026
Hoch
vdp-Immobilienpreisindex (Quartal)
Preisentwicklung aus real finanzierten Transaktionen der Pfandbriefbanken — Wohnen und Gewerbe.
Hoch
Redaktion
Unabhängiger Immobilienjournalismus — mit Gesicht
Fachlich spezialisierte Reporter sorgen für Einordnung jenseits der Tagesmeldung — von Bauzinsen über Wohnungsmärkte bis Mietrecht.
Kompakte Einordnungen zu den Begriffen, die in unseren Artikeln regelmäßig auftauchen.
Welche Nebenkosten fallen beim Immobilienkauf an?
Neben dem Kaufpreis kommen Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie in vielen Fällen die Maklercourtage hinzu. Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 Prozent (Bayern, Sachsen) und 6,5 Prozent (unter anderem Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein). Notar und Grundbuchamt schlagen zusammen mit rund 1,5 bis 2 Prozent zu Buche. In Summe sollten Käufer je nach Bundesland etwa 7 bis 12 Prozent des Kaufpreises als Erwerbsnebenkosten einplanen — diese Beträge finanzieren Banken in der Regel nicht mit.
Wovon hängen die Bauzinsen ab?
Baugeld folgt nicht direkt dem EZB-Leitzins, sondern den Renditen langlaufender Staatsanleihen, insbesondere der zehnjährigen Bundesanleihe, und den daran gekoppelten Pfandbriefen. Steigt diese Rendite, ziehen die Konditionen für Immobilienkredite mit kurzem Nachlauf nach. Hinzu kommen individuelle Faktoren: Beleihungsauslauf, Eigenkapitalquote, Bonität, Objektart und die gewählte Zinsbindung. Ein Prozentpunkt mehr Zins verändert bei 400.000 Euro Darlehen die Monatsrate um rund 330 Euro.
Was sagt der Energieausweis über eine Immobilie aus?
Der Energieausweis weist den Energiebedarf oder -verbrauch eines Gebäudes aus und ordnet ihn einer Effizienzklasse von A+ bis H zu. Er ist bei Verkauf und Neuvermietung Pflicht und muss spätestens bei der Besichtigung unaufgefordert vorgelegt werden. Für Käufer ist er ein Kostenindikator: Objekte der Klassen G und H haben in den vergangenen Jahren spürbare Preisabschläge hingenommen, weil Sanierungsbedarf und laufende Heizkosten eingepreist werden.
Wie funktioniert die Mietpreisbremse?
In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt darf die Miete bei Neuvermietung höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Maßstab ist der örtliche Mietspiegel. Ausgenommen sind Neubauten, die ab Oktober 2014 erstmals genutzt wurden, sowie umfassend modernisierte Wohnungen; auch eine bereits zuvor zulässig höhere Vormiete darf weiterverlangt werden. Vermieter müssen unaufgefordert Auskunft geben, wenn sie sich auf eine Ausnahme berufen.
Was bedeutet Mietrendite — und was ist eine gute?
Die Bruttomietrendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Aussagekräftiger ist die Nettomietrendite: Sie zieht Erwerbsnebenkosten, nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklage ab. In den Top-7-Städten liegen Nettorenditen bei Wohnimmobilien häufig zwischen 2 und 3,5 Prozent, in B- und C-Lagen bei 4 bis 5,5 Prozent. Die höhere Rendite bezahlt man mit Leerstands- und Wertentwicklungsrisiko.
Wann lohnt sich Kaufen gegenüber Mieten?
Eine belastbare Faustregel ist der Kaufpreisfaktor: Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete. Werte bis etwa 25 gelten als moderat, in Metropolen liegt der Faktor häufig über 30. Entscheidend sind daneben die geplante Haltedauer — unter zehn Jahren zehren allein die Kaufnebenkosten den Vorteil meist auf —, die Zinsbindung, das Eigenkapital und der Sanierungsstand. Wer beruflich mobil bleiben muss, fährt mit Miete in der Regel besser.
“
Der Preis ist das, was man bezahlt. Der Wert ist das, was man bekommt.
Warren BuffettInvestor
Newsletter
Morgen-Briefing fuer klare Entscheidungen
Kompakte Marktlinien, Objektberichte und Analysen für Eigentümer und Investoren.